AI Agents – Grundlagen, Architektur und Praxis
Agentische KI-Systeme verstehen, entwickeln und kontrolliert einsetzen
01 Intro
02 Trainingsprogramm
Inhalte
Vom Sprachmodell zum Agenten
- Sprachmodell und AI Agent
- Antworten und Handlungen
- Ziel und Aufgabe
- Kontext
- Zustand
- mehrstufige Bearbeitung
Agent oder Workflow?
- deterministische Workflows
- LLM-gestützte Workflows
- agentische Entscheidungen
- feste und dynamische Abläufe
- kontrollierbare Prozessketten
- einfachste geeignete Architektur wählen
Architektur und Agent Loop
- Aufgabe entgegennehmen
- aktuellen Zustand bewerten
- nächsten Schritt bestimmen
- Tool auswählen
- Aktion ausführen
- Abschluss oder Fortsetzung
Aufgaben, Ziele und Planung
- Zielzustand
- Randbedingungen
- verfügbare Informationen
- erlaubte Aktionen
- Erfolgskriterien
- Eskalationsbedingungen
Tools und strukturierte Schnittstellen
- Fähigkeiten eines Agenten erweitern
- Funktionen als Werkzeuge
- Tool-Beschreibungen
- Parameter
- strukturierte Ein- und Ausgaben
- Tool-Auswahl durch das Modell
Model Context Protocol
- Zweck von MCP
- MCP Server und Client
- Tools
- Resources
- zusätzliche Kontextquellen
- MCP als Integrationsschicht
Zustand, Memory und externes Wissen
- Modellwissen und Anwendungswissen
- Dokumente
- Datenbanken
- Suchsysteme
- Retrieval
- Aktualität
RAG und Kontextmanagement
- begrenztes Kontextfenster
- relevante Informationen auswählen
- Tool-Ergebnisse
- Gesprächsverlauf
- Dokumente
- Kontext nicht unkontrolliert wachsen lassen
Subagents und Multi-Agent-Systeme
- koordinierender Agent
- spezialisierte Rollen
- Übergabe von Aufgaben
- parallele Bearbeitung
- gemeinsame und getrennte Zustände
- Fehlerfortpflanzung
Orchestrierung und Human in the Loop
- Mensch als Informationsquelle
- Mensch als Entscheider
- Freigaben
- Rückfragen
- Eskalationen
- unnötige Unterbrechungen vermeiden
Autonomie, Berechtigungen und Trust Boundaries
- Modell
- Agent Runtime
- Tools
- externe Daten
- Benutzer
- vertrauenswürdige und nicht vertrauenswürdige Komponenten
Technische Guardrails
- Regeln außerhalb des Sprachmodells
- Eingabevalidierung
- Tool Policies
- Allow- und Deny-Listen
- Wrapper
- Freigabemechanismen
Prompt Injection und untrusted Content
- direkte Prompt Injection
- indirekte Prompt Injection
- externe Dokumente
- Webseiten
- E-Mails
- Instruktionen allein sind keine Sicherheitsgrenze
Fehlerbehandlung und Abbruchbedingungen
- Tool nicht verfügbar
- ungültige Parameter
- Timeout
- externe Fehler
- widersprüchliche Informationen
- Eskalation
Verifikation, Tests und Evaluation
- Agent behauptet Erfolg
- tatsächlichen Zustand prüfen
- deterministische Prüfungen
- Regeln und Invarianten
- externe Referenzen
- Verifikation als eigener Prozessschritt
Observability und Audit
- Agentenlauf nachvollziehen
- Modellaufrufe
- Tool Calls
- Parameter
- Ergebnisse
- Laufzeiten und Kosten
Kosten und Performance
- Anzahl der Modellaufrufe
- Modellwahl
- Kontextgröße
- Tool-Aufrufe
- Retries
- Kosten und Nutzen messen
Produktionsarchitektur
- Agent Runtime
- Model Provider
- Tool Layer
- State Store
- Knowledge Layer
- klare Verantwortlichkeiten zwischen den Komponenten
Praxis: einen belastbaren Agenten entwerfen
- Anwendungsfall auswählen
- Ziel definieren
- Umgebung bestimmen
- benötigte Informationen
- benötigte Tools
- Sicherheits- und Qualitätsgrenzen
03 Durchführung
Rahmen und Organisation
Inhouse-Schulungen
04 Zielgruppe
Für wen ist der Kurs gedacht?
Der Kurs richtet sich an Softwareentwickler, Softwarearchitekten, AI Engineers und technische Consultants, die agentische KI-Systeme verstehen, entwickeln oder in bestehende Anwendungen und Prozesse integrieren möchten.
Er eignet sich sowohl für Teilnehmer, die erste eigene Agenten entwickeln wollen, als auch für Teams, die bereits mit agentischen Frameworks oder Produkten experimentieren und die zugrunde liegenden Architektur- und Engineering-Prinzipien systematisch verstehen möchten.
Voraussetzungen
05 Lernziele
Was Sie nach dem Kurs können
- AI Agents von Sprachmodellen, Assistenten und klassischen Workflows abgrenzen
- den Aufbau eines agentischen Systems erklären
- geeignete Anwendungsfälle für Agenten identifizieren
- Agent Loops und Planungsmechanismen entwickeln
- Tools für Agenten entwerfen und implementieren
- strukturierte Tool-Aufrufe validieren
- MCP zur Integration externer Fähigkeiten einsetzen
- Zustand, Kontext und Memory unterscheiden und gestalten
- externes Wissen und Retrieval integrieren
- Single- und Multi-Agent-Architekturen einordnen
- Human-in-the-Loop und unterschiedliche Autonomiegrade gestalten
- Berechtigungen und Trust Boundaries definieren
- technische Guardrails außerhalb des Modells implementieren
- Prompt-Injection- und Tool-Risiken berücksichtigen
- Fehler- und Abbruchstrategien entwickeln
- Agenten beobachtbar und auditierbar machen
- agentische Systeme systematisch testen und evaluieren
- Kosten und Performance berücksichtigen
- einen Agenten vom Prototyp zu einer belastbaren Architektur weiterentwickeln
06 FAQ
Häufige Fragen
Was unterscheidet diesen Kurs von Agentic Software Development?
Dieser Kurs behandelt AI Agents als allgemeine Systemarchitektur. Die Beispiele können aus unterschiedlichen Anwendungsgebieten stammen; behandelt werden Agent Loops, Tools, Zustand, Memory, Retrieval, MCP, Multi-Agent-Systeme, Sicherheit, Evaluation und Produktionsarchitektur.
Agentic Software Development konzentriert sich ausschließlich auf den Einsatz solcher Konzepte in der Softwareentwicklung: Coding Agents, Repositories, Entwicklungswerkzeuge, Git, Tests und Quality Gates stehen dort im Mittelpunkt.